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Auf unseren Reisen durch Thailand erfuhren wir von einem dort tätigen
Missionar, dass die Kinder der Bergvölker - aufgrund der Entfernungen - nicht zur Schule
gehen. Das Problem besteht in der Unterbringung und Verpflegung dieser Schüler unter der Woche.
So entstand dieses privat finanzierte Dorfinternat, welches heute den Namen "Haus
Bethesda" trägt.
Betreut wird
das Internat und die Kinder von Herrn Akeu,
einem einheimischen Pastor und seinen Helfern. Ihnen werden die
gespendeten Gelder in regelmäßigen Abständen zugewiesen.
Durch die schulische Ausbildung wurde bis heute über 300 Kindern eine
Zukunftsperspektive geboten. Mit Stolz erfüllt uns die Tatsache, dass einige Kinder - durch
unsere Förderung - die weiterführende Schule in Chiang Rai besuchen.

Gerade weil jeder Cent den Kindern zugute kommt, konnte in Chiang Rai
günstig ein Grundstück erworben werden. In dem darauf erbauten Haus übernachten die Kinder,
welche in der Provinzhauptstadt die höhere Schule besuchen.
Viele dieser Kinder wurden davor bewahrt, mit Drogen in Verbindung zu
geraten, sich mit AIDS zu infizieren oder ihren Lebensunterhalt durch Prostitution zu verdienen.

Seit 2005 werden alle Internate in Thailand überprüft und dürfen nur
mit offizieller Genehmigung weiterbestehen. Das Zertifikat bewirkt darüber hinaus auch
eine kleine staatliche Förderung in Form eines Fahrgeldzuschusses. Die kommt uns momentan sehr
zu Gute. Ebenso wie in Deutschland machen uns die erhöhten Preise zu
schaffen. Wir möchten aber nicht unerwähnt lassen, dass auch einige Eltern uns
hier helfen.

Den Pick-up, den wir uns vor einigen Jahren angeschafft haben, wird jetzt als
Schulbus geführt, somit brauchen wir dafür keine Steuern mehr zu bezahlen.
Die zuständige thailändische Aufsichtsbehörde erhält nun regelmäßig (3 mal jährlich) einen
Bericht. Dieser enthält u. a. auch die aktuellen Daten der betreuten Kinder.
Die Anerkennung ist - wie in Thailand üblich - auf knapp 7 Jahre gegeben worden; also bis Ende
2009. Diese ist 2010 dann auch anstandslos (bis
2017) verlängert worden.
Hintergrund für die staatlichen Kontrollen waren Unruhen im Süden des Landes, an denen auch
Jugendliche aus moslemischen Internaten beteiligt gewesen sein sollen.

Eine Auflage der Behörde war
der Bau eines eigen Jungenhauses. Übergangsweise
haben wir uns mit getrennten Eingängen für
Jungen und Mädchen beholfen. Zusammen mit
Privatkrediten und einem Zuschuss vom Amt für
Entwicklungshilfe in
Hessen konnte 2008 der notwendige Neubau realisiert werden.
Wir versorgen
zz. ca 45 Kinder, von denen einige ihre Ausbildung in der Provinzhauptstadt fortsetzen. Andere verlassen
uns, um in Chiangrai zu arbeiten, dafür liegen
dann neue Anmeldungen vor.
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